Coba (in Mexiko)

Die Maya-Stadt Cobà befindet sich in Mexiko im Bundesstaat Quintana Roo auf der Halbinsel Yucatàn und ist von einem Urwald umgeben.

Die sehr alte Maya-Stadt wird häufig „Geheimnisvolle Säulenstadt“ genannt und liegt zwischen zwei Seen, wo das Baden gefährlich sein dürfte, da hier viele Krokodile beheimatet sind.
Etwa 40 Kilometer nordwestlich von Tulum gelegen, hatte Cobà die spektakulärsten Tempel-Anlagen der Mayas.

Geschichte:

Die Mayastätte wurde etwa um 600 n. Chr. erbaut und galt bereits zu damaliger Zeit mit seinen 50.000 Einwohnern als Mittelpunkt der Maya-Kultur.

Die große Tempelanlage liegt direkt im Dschungel und ist von insgesamt fünf Seen umgeben.
Für die damaligen Einwohner bedeutete das vorhandene Element Wasser einen hohen Lebensstandard und da das Wort Cobà, übersetzt „Vom Wind bewegtes Wasser“ genannt wurde, gehen die Forscher davon aus, dass diese Seen schon in früher Zeit hier existierten.

Es ist bis heute ungeklärt, warum die Menschen Cobà und die anderen Maya-Stätten vor der Ankunft der Spanier verlassen haben.

Im Jahre 1974 führte die National Geographic Society eine umfangreiche Untersuchung durch mit dem Ergebnis, dass die gesamten Maya-Stätten einen Umfang von 120 Quadratkilometern haben.

Es ist jedoch leider aus finanziellen Gründen nicht möglich, alle noch vorhanden Tempel freizulegen, um weitere Forschungen durchführen zu können.

Allgemeines:

Für die Besucher besteht die Möglichkeit, sich am Eingangsbereich eine Rikscha mit Fahrer oder ein Fahrrad auszuleihen. Die Wege sind sehr gepflegt und gut befahrbar.

Es ist zu erwähnen, dass die verschiedenen seltener besuchten Sehenswürdigkeiten nicht leicht zu erreichen sind und die Besucher sollten sich deshalb auf längere Fußmärsche einstellen.

Von einigen Anbietern werden Ausflüge nach Cobà angeboten, die ihren Ausgangspunkt in Playa del Carmen und Cancun haben.

In Cobà befindet sich die höchste Pyramide der Maya-Anlagen mit einer Höhe von 42 Metern.
Eine Besonderheit ist die große Anzahl von Stelen (altgriechisch übersetzt: Säule-Grabstein), welche die Gründung und den Standort der Maya-Siedlung im Jahre 600 n.Chr. aufgrund der Daten beweisen.

Trotz der heute erheblichen Zerstörungen an den einzelnen Gebäuden besteht in Cobà immer noch die Möglichkeit, drei der wichtigsten Pyramiden-Gruppen, wie „Cobà“, „Nohoch“ und „Chumuc Mul“ zu besichtigen.

Es konnte bis heute nicht erforscht werden, aus welchen Gründen die Stadt Cobà ein wichtiges Zentrum war.

Die Landwirtschaft hätte zwar durch das große Wasserreservoir günstige Voraussetzungen geschaffen, aber Cobà hatte seinerzeit auch keine natürlichen Rohstoffe.

Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass Cobà durch einen lebhaften Handel zu einer gewissen Macht gekommen ist.

Sehenswürdigkeiten:

Die Gebäudegruppe, die am besten erforscht wurde, ist die Nochoch-Mul-Gruppe, in deren Zentrum sich eine Stufenpyramide erhebt, die eine Höhe von 42 Metern hat.

Mit der Bezeichnung „El Castillo“, ist die Stufenpyramide seitlich mit einer Treppe versehen, die bis zur Spitze der Pyramide führt.

Die Steintreppe ist für Besucher zugänglich und täglich geöffnet. Wenn der Besucher die insgesamt 120 Stufen erklommen hat, befindet er sich auf einer dach-ähnlichen Fläche.

In einem kleinen Raum befindet sich ein steinerner Altar, der vermutlich zu rituellen Zwecken genutzt wurde.

Von dieser Höhe aus bietet sich dem Gast eine einmalige Aussicht über den Dschungel und das gesamte Grabungs-Gelände dar.

In der Nähe des Eingangs von Cobà befindet sich das „La Iglesia“, ein Bauwerk, dessen Außenfassade mit steinernen Figuren verziert ist.

Für die Besucher besteht die Möglichkeit, sich am Eingangsbereich eine Rikscha mit Fahrer oder ein Fahrrad auszuleihen. Die Wege sind sehr gepflegt und gut befahrbar.

In dem gleichnamigem Dorf, das sich in der Nähe der Ausgrabungsstätte befindet, haben sich die Menschen auf die Besucher eingestellt, die die einstige Maya-Stadt besichtigen möchten
Hier befinden sich Restaurants, Hotels und Souvenir-Geschäfte.

Anfahrt: Wie kommt man nach Cobà?

Entweder man bucht eine geführte Tour, welche oftmals auch zusätzliche Attraktionen wie Annehmlichkeiten z.B. den Besuch einer Cenote, ein Führer und einheimisches Essen beinhaltet.

Oder man wagt sich an eine eigene Anreise:

Es fährt ein Bus im 45 Minutentakt von Tulum nach Cobà und von Playa de Carmen ebenfalls nach Cobà..

Ferner besteht die Möglichkeit, sich in Playa de Carmen oder Cancun ein Auto zu mieten und somit in eigener Regie die Sehenswürdigkeiten zu entdecken.
Es ist allerdings dringend zu empfehlen die Buchung über einen deutschen Anbieter abzuwickeln, damit man auch vollständig versichert ist und ein keine bösen Überaschungen erwarten.

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